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Das erbleichen der gesamten Ähre, welches man als Weißährigkeit bezeichnet, wird oft als das typische Symptom für Schwarzbeinigkeit angesehen. Tatsächlich ist es aber nur die Folge des Wurzelbefalls und stellt nur ein sekundäres Symptom dar. Die Weißährigkeit tritt in der Regel ab der Milchreife auf, kann aber auch bei deutlichem Wurzelbefall vollständig fehlen.

Die Weißährigkeit kann auch durch andere Faktoren, wie z.B. Wassermangel, Bodenverdichtungen und parasitärem Halmbruch, verursacht werden. Eine Verwechselungsgefahr besteht mit der partiellen Taubährigkeit, die durch Ährenfusariosen bedingt wird.
Die Weißährigkeit, die aufgrund der Verbreitung über bodenbürtiges Myzel meist zunächst nesterweise auftritt, stellt aber in jedem Fall einen möglichen Befall mit Schwarzbeinigkeit dar, der überprüft werden sollte.

Im Verlauf der Abreife können die weißen Ähren durch Schwärzepilze besiedelt werden, die aber nichts mit dem Erreger der Schwarzbeinigkeit (Ggt) zu tun haben. In der Regel ist eine solche Infektion aber nicht ertragsrelevant.

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