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Bedeutung der Schwarzbeinigkeit in Deutschland
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Der Erreger der Schwarzbeinigkeit (Gaeumannomyces graminis var. tritici, abgekürzt Ggt) kann auf nahezu 50% der Weizenflächen in Deutschland nachgewiesen werden. Die Befallsstärke der Schwarzbeinigkeit schwankt witterungsbedingt von Jahr zu Jahr. So trat die Krankheit besonders in den Erntejahren 1998, 1999 und 2002 auf und verursachte teilweise erhebliche Ertragsverluste in Winterweizen und Triticale.

Quelle: Monsanto, Feldversuche Deutschland TAI = Take-All Index, ein Maß für die Befallsstärke der Schwarzbeinigkeit
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Flächen mit Risikofruchtfolgen
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Fast 12 % des deutschen Winterweizens stehen auf Flächen mit hohem und gut 26 % auf Flächen mit mittlerem Fruchtfolgerisiko. Damit liegt auf ca. 38 % der deutschen Weizenfläche ein Fruchtfolgerisiko vor, welches eine Bekämpfung der Schwarzbeinigkeit rechtfertigt. Das wurde 1998 in einer von der Firma Monsanto in Auftrag gegebenen, bundesweiten Fruchtfolgestudie ermittelt.
Das Fruchtfolgerisiko bei Triticale ist generell hoch, da dieser in der Regel nach Wintergetreide, oft Winterweizen, steht, was dem Pilz eine gute Ausgangsbasis bietet. Auch nach Mais ist das Befallsrisiko nicht zu unterschätzen, denn auch im Mais kann sich Ggt gut entwickeln.
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Klimatisches Risiko
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In 18 der letzten 20 Jahre herrschte in Deutschland hohes bzw. mittleres klimatisches Schwarzbeinigkeitsrisiko. Im Bundesdurchschnitt liegt in 3 von 10 Jahren hohes, in 6 von 10 Jahren mittleres und in einem von 10 Jahren niedriges klimatisches Risiko vor. Regionale Schwerpunkte der Befallsgefährdung bezüglich der Schwarzbeinigkeit, allein auf der Grundlage des Klimas, zeigt die von der BBA 1999 herausgegebene Karte recht deutlich.
Eine realistische Einschätzung des Befallsrisikos erreicht man aber erst dann, wenn man alle Risikofaktoren gemeinsam und angemessen bewertet.
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